Luftreiniger im Vergleich

Luftreiniger: Darauf kommt es beim Kauf an

Effiziente Luftreiniger können die Luft von Schadstoffen und Schmutzpartikeln befreien, jedoch sind nicht alle Arten und Formen von Luftreinigern zu gebrauchen. Welchen Luftreiniger oder Luftbefeuchter Sie sich aneignen sollten und von welchem Sie besser die Finger lassen sollten, erfahren Sie hier:

 

Vor- und Nachteile von Luftreinigern:

Vorteile

    • durch aktive Filterung bessere Luftqualität
    • befreit Luft von Staub, Rauch, Pollen, Schimmelsporen, Bakterien und Krankheitsvieren
    • sorgt für einen angenehmen Duft

 

 

Nachteile

  • nach dem eigentlichen Kauf müssen häufig erneut Filter gekauft werden
  • Austausch von Filtern
  • Wartungen vornehmen

Luftreiniger

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Luftreiniger

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Raumluftreiniger

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Funktionsweise

Standardluftreiniger saugen die unreine Luft mittels Ventilator an und filtern Schadstoffe, Bakterien, Rauch, Pollen und Schimmelsporen mit einem Mikrofilter, der die frische und gereinigte Luft dann wieder ausgestößt.

 

 Lautstärke

Luftreiniger, die starke Geräusche von sich geben und zu viel Lärm machen, sind nicht zu gebrauchen, da der Benutzer den Reiniger bei Lärm kurzerhand ausschaltet und somit keinen lufterfrischenden Effekt verspürt.

Zu empfehlen sind daher Anbieter die Luftwäscher mit niedrigem Lärmpegel anbieten. Komplett lautlose Luftreiniger gibt es nicht, da man immer das minimal leise Rauschen der Luft hören kann, was wiederum als sehr angenehm empfunden werden kann.

 

Raumgröße

Ihr Luftreiniger sollte unbedingt auf ihre Raumgröße abgestimmt sein. So macht es wenig Sinn, sich beispielsweise einen billigeren Luftreiniger anzuschaffen, der für einen mittelgroßen Raum konzipiert ist, obwohl sie einen beispielsweise großen bis sehr großen Wohnraum besitzen.

Der Frischeeffekt bleibt aus und Sie werden keine Veränderung bemerken, weil die Leistung nicht ausreicht.  Je größer der Raum ist desto mehr Luft müssen sie umwälzen. Deshalb kaufen Sie sich eher einen großen Luftreiniger. Falls Sie das Gefühl haben das er zu groß ist dann passen sie die Luftzufuhr an den vorgesehenen Regulator ihrem persönlichen Raum an.

 

Der richtige Filter

Es gibt bei den Luftreinigern verschiedene Arten von Filtern und verschiedene Filterklassen. Die vier bekanntesten Filterarten sind der Hepafilter, der Aktivkohlefilter, der elektrostatische Filter und der photokatalytische Filter.

 

Der Hepafilter ist am meisten verbreitet. Er wird häufig in der Medizin und in der Raumfahrt benutzt, um saubere Luft für die Gesundheit der Menschen zu gewährleisten. Hepa steht für „High Efficiency Particulate Air Filter“ was wörtlich übersetzt bedeutet “hoch effizienter Teilchenfilter“. Das Problem ist nur, das nicht bei allen Luftreinigern Hepa drin ist, wo Hepa draufsteht. Deshalb müssen sie bei Produkten, die mit Hepa gekennzeichnet sind, darauf achten, dass die Filterklasse mindestens Hepa H13 ist und ein Filterzertifikat von einer bewährten Prüfstelle wie beispielsweise TÜV vorhanden ist. Alle Luftreiniger mit einer niedrigeren Filterklasse als Hepa H13 sind nicht in der Lage, die Luft angemessen von Schädlingen zu befreien – egal, was ihnen der Hersteller des Produktes predigt.

 

Aktivkohlefilter sind bei der Beseitigung von schlechten Gerüchen und Gestank sehr nützlich. Er saugt Moleküle organischer Herkunft an, bindet sie und absorbiert sie anschließend. Sie sind in der Mitte meist schwarz und haben anfangs eine weiche Beschaffenheit. Mit der Zeit wird das Material härter und man muss den Filter rechtzeitig austauschen.

 

Der elektrostatische Luftfilter besteht aus einem System parallel angeordneter Metallplatten. Elektrisch geladene Drähte laden die angesaugten Schadstoffe elektrisch auf, welche dann von den Metallplatten angezogen werden. Bei Regelmäßiger Wartung gewährleiten sie saubere und gesunde Luft. Elektronische Systeme heben sich von anderen ab, weil Sie nach dem einmaligen Kauf keine weiteren Kosten haben und weil Ihnen der Kauf von Ersatzfiltern erspart bleibt.

 

Beim photokatalytische Filter wird wie beim elektrostatischen Filter der Schadstoff in der Luft angezogen, jedoch ist zusätzlich noch eine Art Katalysator enthalten, der auch Krankheitserreger eliminiert. Vorzug an dieser Filterart ist, das die Filtermedien lange halten und speziell beschichtet sind, um wirklich die maximale Sauberkeit zu gewährleisten.

 

Wartung und Filterwechsel

Beim Kauf eines Luftreinigers müssen sie berücksichtigen, dass Sie hin und wieder mal den Filter austauschen müssen und das Gerät warten müssen. Beim Austausch müssen Sie unbedingt vermeiden, dass die Schadstoffe, die Sie aus der Luft gefiltert haben, wieder in die Luft gelangen.

Achten Sie deshalb drauf, das der Hersteller einen Reibungslosen Filterwechsel gewährleistet und das die Wartung sehr leicht zu verstehen ist. Außerdem soll sie einfach von statten gehen.

 

Robustheit und Transportfähigkeit

Luftreiniger stehen meist in Wohnungen, Bürogebäuden oder gar auf Baustellen, deshalb sollten sie ein stabiles Gehäuse aufweisen und handlich sein. Kleinere Modelle sind meist handlich und leicht und große Modelle sind meist robust und sicher gebaut.

 

Fazit

Achten sie darauf das Sie sich für einen Filter mit einer langen Lebensdauer entscheiden, denn ein Filter, der immer sofort verstopft ist und den Sie deswegen ständig auswechseln müssen, ist auf Dauer günstiger und vor allem zeitsparender als Luftreiniger mit schlechteren Filtern.  Zu empfehlen sind alle Filter der Filterklasse Hepa H13 oder höher.  Ebenfalls wichtig ist, dass der Reiniger, den Sie sich anschaffen, nicht zu klein sein darf, weil er sonst nicht genug Leistung bietet, um die Luft des gesamten Raumes säubern zu können. Tun Sie das Beste für sich und sparen Sie nicht an der falschen Stelle.

 

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